Mechtild Lohmanns

 

Der Hambacher Forst lebt!!!

Der Hambacher Forst – mittlerweile ein Symbol für die Klimarettung auf unserer Erde

 

Wer nicht lange lesen will, hier einige Links zum Thema:

Waldwanderungen im Hambacher Forst und regionale Wanderungen im Bereich des Garzweiler Tagebaus,

iniziiert von Michael Zobel und Eva Töller:

http://naturfuehrung.com/hambacher-forst

Dort findet man auch weitere informative Links.

 

 

Unterschriftensammlung zur Rettung des Hambacher Forstes,

gestartet von Antje Grothus:

https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1

 

 

Ich selbst nehme Teil am zivilen, gewaltfreien Widerstand gegen die Zerstörung des Restes des Hambacher Forstes, einem nacheiszeitlichen Wald.

Selbst in dem Rest, der noch besteht und den die RWE Power AG ganz zerstören will, leben Bäume, die über 300 Jahre alt sind, besteht immer noch eine Fauna, die sonst nirgendwo in Westeuropa zu finden ist,

dort leben Tiere, die genau dieses Biotop benötigen, um in Freiheit überleben zu können.

Dieser Wald fällt unter die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie oder Habitatrichtlinie genannt, einer Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union und fällt somit unter den Naturschutz.

Mein ziviler und gewaltfreier Widerstand richtet sich auch gegen den weiteren Abbau von Braunkohle, dessen Recht letztlich auf der Grundlage eines Gesetzes begründet ist, das in einer Situation im 19. Jahrhundert und mit dem unmenschlichen Denken in der nationalsozialistischen Zeit entstanden ist,

sinngemäß: „Schürfrecht vor Privatrecht“.

Dieses immer noch im heute geltenden deutschen Gesetz verankerte Recht verursacht sehr viel menschliches Leid seit vielen Jahrzehnten, im Baunkohlerevier in der Lausitz und hier in NRW, zwischen Köln, Düsseldorf und Aachen.

Dörfer mit ihren gewachsenen sozialen Strukturen werden ausradiert, wertvolle regionale Kulturgüter werden zerstört;

Grundwasser wird abgepumpt und läßt Landschaften austrocknen in kilometerweitem Radius…

hier im Rheinland wurden und werden kostbarste, bis zu 20 Meter dicke Lößböden zerstört, landwirtschaftliche Böden, die man nicht „rekultivieren“ kann –

alles unwiderbringlich…

Die Stromerzeugung durch Braunkohle-Verbrennung ist ein auslaufendes Modell der Energie-Gewinnung,

heute nur noch extrem Klima-zerstörend für die ganze Erde, für die Natur und damit für unsere Lebensbedingungen,

UNTER ANDEREM durch den anfallenden CO2-Ausstoß, der giftig und sehr gesundheitsschädigend ist

– lebenszerstörend für unsere Nachkommen…

 

Mechtild Lohmanns.